Das Cordon bleus..eine Liebeserklärung

 

 

Heute war es wieder soweit..ich hatte ein feines Stück Kalbshüfte aus dem ich dünne Scheiben schnitt,sie hauchdünn plattierte und mit Kochschinken und mittelaltem Gouda füllte..Da ich keine Zahnstocher in meinem Essen mag griff ich zu einem Trick,die Ränder der gefüllten Taschen klopfte ich nochmal an und vakumierte sie über Nacht ein,danach behalten sie eine tadellose Form und nichts läuft beim Braten aus..

Noch interessanter finde ich allerdings die Entstehungsgeschichten einiger Gerichte,gerade beim Cordon bleus konnte es nie eindeutig geklärt werden..die frühen französischen,englischen und deutschen Standartwerke der Kochkunst gaben keinen Ansatzpunkt,so konnte trotz des Namens kein Ursprung in der französischen Küche belegt werden..Einer Legende nach war das „Blaue Band“ eine Siegerplakette für die schnellste Atlantiküberquerung, auf dem Schnelldampfer „Bremen“ sollte dieses Gericht zur Siegesfeier 1933 erstmals serviert worden sein..andere führen den Namen auf das himmelsblaue Ordensband des französischen Ordens vom heiligen Geist zurück, andere auf einen Orden der verdienten Köchinnen in Frankreich verliehen wurde..

Wie auch immer,je besser die Zutaten umso feiner wird der Geschmack, ich hätte am liebsten einen reifen Bergkäse oder ein Stück Raclette Käse verwendet und einen schönen Knochenschinken, aber man kann nicht alles haben..Vorsichtig in Butterschmalz ausgebraten und mit etwas frischer Zitrone serviert gehört das Cordon bleus einfach zur Top 100 …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s